Eres Holz

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Eres Holz

„Die Musik des gebürtigen Israelis Eres Holz, eines ehemaligen Schülers von Hanspeter Kyburz, zählt zu den spannendsten Entdeckungen, die man bei Ultraschall machen konnte. Holz sucht nach einer harmonischen Verbindlichkeit jenseits der Dur-Moll-Tonalität.

Das Ensemblewerk Kataklothes von Eres Holz exponiert eine Akkordverkettung, deren Fortschreiten zugleich eigentümlich logisch und offen wirkt: genauso wie der Lebensfaden, den die altgriechischen Moiren - auf die der Titel anspielt - spinnen. Entstanden ist eine ungeheuer farbige und plastische Musik, die Harmonie als ein sich beständig wandelndes Phänomen erfahrbar macht, als etwas, das nicht statisch, sondern in sich beweglich ist.“

Julia Spinola

Ultraschall Berlin, Neue Musik in ihrer ganzen Verschiedenheit

DEUTSCHLANDFUNK
25. Januar 2016

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Kataklothes für Ensemble des israelischen Komponisten Eres Holz fokussierte, ja bannte das Ohr durch das Atemlose, das Dichte, Verdichtete seiner Sprache. Man verstand: Wenn es heute tatsächlich um so etwas wie „neue Musik“ gehen soll, dann muss es in erster Linie einmal darum gehen, ein Suchen als Dringlichkeit zu etablieren, um sich überhaupt einmal einen Raum zu erobern, in dem man sprechen, atmen, behaupten und so weiter kann.“

Georg Beck

Die kopernikanische Wende von Raderthal

NEUE MUSIKZEITUNG
2019

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„[...] Beklemmend, nach diesem "Salto mortale in die Vergangenheit" dem Ensemblestück Kataklothes von Eres Holz zu begegnen, einem quasi nach Deutschland "zurückgekehrten" israelischen Komponisten, zu dessen Vorfahren polnische Holocaust-Opfer gehören. "Verbindungsfäden" gemäß den Schicksalsgöttinnen der griechischen Mythologie sind für Holz eine wesentliche Inspirationsquelle für eine überwältigend farbige, Entwicklungen in organischem Fluss einleitende und lösende Musik.“

Isabel Herzfeld

Integration ist überholt in der Vielheitsgesellschaft

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
2019

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„Das Quintett (2009) von Eres Holz gibt sich als ein fast gediegen elaboriertes Ensemblestück mit komplexen Stimmbewegungen, die farbig zusammenfließen und wieder auseinanderdriften. Bedeutend extrovertierter: Kataklothes (2015), das mit schriller Expressivität und schreienden, grellen Farben Zustände tumultartiger Chaotik ausgeprägt. Ein sehr intensives Stück mit viel Perkussion, dissonanten Verdichtungen und volksmusikalischen Valeurs, als würden die Schicksalgöttinnen der antiken Mythologie hier direkt die Fäden ziehen.“

Dirk Wieschollek

Neue Zeitschrift für Musik 2017/03, Seite 68

NEUE ZEITSCHRIFT FÜR MUSIK | SCHOTT
2. Dezember 2014

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“In seinem instrumentalen Madrigal für das Duo Mixtura sprengt der Komponist erneut die Grenzen zwischen vokaler und instrumentaler Schreibweise.“

Eckhard Weber

Eres Holz: Madrigal (2018) für Schalmei und Akkordeon

RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG
2019

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„Einen Höhepunkt des Konzerts bildete die Komposition von Eres Holz, der an diesem Abend dabei war und im Vorfeld eine Einführung in sein Werk gab. Zu dem Titel „Vier Schatten“ (für Blechbläserquintett) wurde der junge Komponist durch die vier apokalyptischen Reiter aus der Offenbarung des Johannes inspiriert. Er baut das Stück als eine dramatische Reise in den Tod auf. In seiner Musik kommt es Eres Holz auf eine harmonische expressive Sprache an. Das ist ihm gelungen, was der begeisterte Beifall bestätigte.“

Donata Holz

Bläsern die Flüstertöne beigebracht

WÜMME-ZEITUNG - WORPSWEDER MUSIKHERBST
2. Dezember 2014

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„In Kompositionen wie dem Quintett (2009) oder dem Ensemblestück Kataklothes (2015) versucht Holz von einem Standpunkt technischer Avanciertheit aus die musikalische Tradition einzuholen: tonale Gravitation ohne Tonalität.

Er wählte mit Allen Ginsbergs großem Kaddisch-Poem einen Text, der in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur religiösen Tradition steht. Die zweifelnde, skrupulöse Suchbewegung im "Labyrinth der Identität", die Eres Holz dem Text ablauscht, treibt möglicherweise auch sein eigenes Schaffen an.“

Ingo Dorfmüller

Atelier Neuer Musik 2016

DEUTSCHLANDFUNK
28. Mai 2016

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Eres Holz war Composer in Residence des Deutschlandfunks und der Kunst-Station Sankt Peter 2017.

MACH (2017) für Orgel