Eres Holz

logo

MEDIA

Kataklothes (2015)

für großes Ensemble

Kompositionsauftrag des Zafraan Ensemble
finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

siemens.jpg

Forum Neuer Musik 2019 - Deutschlandfunk, April 2019, Köln

Ensemble Aventure

Mario Notaristefano - Flöte
Andrea Nagy - Klarinette, Bassklarinette
Patrick Stadler - Saxofon
Kirsten Ecke - Harfe
Akiko Okabe - Klavier
Julian Belli - Schlagwerk
Friedmann Treiber - Violine
Sylvie Alternburger - Viola
Beverley Ellis - Violoncello
Johannes Nied - Kontrabass

Nicholas Reed - Dirigent

deutschlandfunk.jpg


Ultraschall - Festival für zeitgenössische Musik, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Januar 2016

Zafraan Ensemble

Liam Mallet - Flöte
Miguel Pérez Iñesta - Klarinette
Martin Posegga - Saxophon
Anna Viechtl - Harfe
Clemens Hund-Göschel - Klavier
Daniel Eichholz - Schlagwerk
Emmanuelle Bernard - Violine
Josa Gerhard - Viola
Martin Smith - Violoncello
Beltane Ruiz - Kontrabass

Titus Engel - Dirigent

rbb.jpg


swr.jpg

Oktober 2016

ars nova

Zafraan Ensemble

Titus Engel

Quintett(2009)
für Flöte, Klarinette, Viola, Klavier und Harfe

Kataklothes (2015)
für großes Ensemble


Blog

Klangrede

Kataklothes (2015)
für großes Ensemble

Quintett (2009)
für Flöte, Klarinette, Viola, Klavier und Harfe

Zafraan Ensemble, Titus Engel

Erscheinungsdatum: 2016
Anzahl Disks/Tonträger: 1
Label: bastille musique 4
Spieldauer: 69.34 Minuten
ASIN: B01N8XERA5

Longlist 01/2017 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

five-stars.png

Fünf Sterne deluxe

Die Neue Zeitschrift für Musik empfiehlt die CD:

Das Konzert des Zafraan Ensemble mit Stücken von Johannes B. Borowski, Eres Holz und Stefan Keller war eines der bemerkenswertesten, lebendigsten Konzerte bei Ultraschall 2016. Nun hat die Formation [...] exakt jenes Berliner Programm neu eingespielt. Bei aller Unterschiedlichkeit der musikalischen Rhetorik ist den einzelnen Stücken der Wille zu komplexen Strukturen und energetischen Klang-Prozessen gemein, die sich beim brillant aufspielenden Zafraan Ensemble geradezu folgerichtig in körperlich spürbare Klangsinnlichkeit verwandeln.

Dirk Wieschollek

swr.jpg

pddsk.png

Integration ist überholt in der Vielheitsgesellschaft

Das Forum Neuer Musik im Deutschlandfunk Köln sucht nach "Postmigrantischen Visionen"

. . . Beklemmend, nach diesem "Salto mortale in die Vergangenheit" dem Ensemblestück "Kataklothes" von Eres Holz zu begegnen, einem quasi nach Deutschland "zurückgekehrten" israelischen Komponisten, zu dessen Vorfahren polnische Holocaust-Opfer gehören. "Verbindungsfäden" gemäß den Schicksalsgöttinnen der griechischen Mythologie sind für Holz eine wesentliche Inspirationsquelle für eine überwältigend farbige, Entwicklungen in organischem Fluss einleitende und lösende Musik.

Flucht vor Krieg und Verfolgung wird heute wieder millionenfach erlebt. Doch was geschieht nach der Flucht, nach dem Ankommen im "Gastland" oder gar der "neuen Heimat"? Das Stück von Eres Holz führt mitten hinein in die Problematik des diesjährigen "Forums Neuer Musik" des Deutschlandfunks Köln, weil sich mit ihm auch die Fäden verschiedener Identitäten beschreiben lassen, welche die Persönlichkeit des Weltbürgers, des Eingewanderten, des Flüchtlings ausmachen.


weiter lesen

Isabel Herzfeld

Frankfurter Allgemeine

faz.png

17.04.19, Nr. 91, S. 13

Die kopernikanische Wende von Raderthal

. . . Ganz anders der Eindruck des Eröffnungsstücks. "Kataklothes" für Ensemble des israelischen Komponisten Eres Holz fokussierte, ja bannte das Ohr durch das Atemlose, das Dichte, Verdichtete seiner Sprache. Man verstand: Wenn es heute tatsächlich um so etwas wie „neue Musik“ gehen soll, dann muss es in erster Linie einmal darum gehen, ein Suchen als Dringlichkeit zu etablieren, um sich überhaupt einmal einen Raum zu erobern, in dem man sprechen, atmen, behaupten und so weiter kann.


weiter lesen

Georg Beck

nmz - neue musikzeitung

nmz.jpg

5/2019

Neue Musik in ihrer ganzen Verschiedenheit: Ultraschall Berlin 2016

Die Musik des gebürtigen Israelis Eres Holz, eines ehemaligen Schülers von Hanspeter Kyburz, zählt zu den spannendsten Entdeckungen, die man bei "Ultraschall" machen konnte. Holz sucht nach einer harmonischen Verbindlichkeit jenseits der Dur-Moll-Tonalität. Das Ensemblewerk "Kataklothes" von Eres Holz exponiert eine Akkordverkettung, deren Fortschreiten zugleich eigentümlich logisch und offen wirkt: genauso wie der Lebensfaden, den die altgriechischen Moiren - auf die der Titel anspielt - spinnen. Entstanden ist eine ungeheuer farbige und plastische Musik, die Harmonie als ein sich beständig wandelndes Phänomen erfahrbar macht, als etwas, das nicht statisch, sondern in sich beweglich ist.


weiter lesen

Julia Spinola

Ultraschall: Festival für zeitgenössische Musik, Deutschlandfunk (DLF)

deutschlandfunk.jpg

Berlin 2016

Eres Holz: Kataklothes (2015) für großes Ensemble

Wechselwirkungen von Harmonik und Melodik untersucht Eres Holz in seinem neuen Ensemblestück Kataklothes. Das altgriechische Wort Kataklothes bedeutet „Zuspinnerinnen“ und bezieht sich auf die Moiren, in der antiken Mythologie die drei Schicksalsgöttinen, die den Lebensfaden für den Menschen knüpfen. Kataklothes als Bezeichnung für die Schicksalsgöttinnen verwendet Homer beispielsweise in der Odyssee. Das Bild des Lebensfadens ist passend für die Komposition von Eres Holz: Er erstellt...


weiter lesen

Eckhard Weber

Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)

rbb.jpg

Berlin, 2015

Eres Holz: Kataklothes (2015) für großes Ensemble

Der Titel von Holz's Kataklothes (2015) ist ein altgriechisches Wort, es bedeutet „Spinnen“ und bezieht sich auf die drei Göttinnen, die den Faden des Lebens spinnen. Holz verwendet eine Gruppe von harmonischen Sequenzen als Faden durch das Stück. Geschrieben für Flöte, Klarinette, Saxophon, Harfe Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass (geleitet von Titus Engel), öffnet es sich mit einem dramatischen Ausbruch und beruhigt sich dann allmählich, obwohl die Harmonien ziemlich dicht sind. Eruptionen und Störungen tauchen ab und zu. Es gibt sehr viel Sinn für die melodische Linien, die unabhängig voneinander arbeiten, jeder mit seiner eigenen Logik, und wie in seinem Quintett (2009) gibt es einen Gebrauch von Spärlichkeit und Stille.


weiter lesen

Robert Hugill

Planet Hugill - A world of classical Music

hugill.png

2017

Eres Holz: Kataklothes (2015) für großes Ensemble

Bedeutend extrovertierter: Kataklothes (2015), das mit schriller Expressivität und schreienden, grellen Farben Zustände tumultartiger Chaotik ausgeprägt. Ein sehr intensives Stück mit viel Perkussion, dissonanten Verdichtungen und volksmusikalischen Valeurs, als würden die Schicksalgöttinnen der antiken Mythologie hier direkt die Fäden ziehen


weiter lesen

Dirk Wieschollek

Neue Zeitschrift für Musik

schott music.png   nzfm.png

05/2017