Eres Holz

MEDIA

MACH (2011)

für Trompete

für Na'ama Golan

steam-studio, 03. märz 2017 berlin

damir bacikin - trompete



steam-studio, 20. mai 2016 berlin

callum g'froerer - trompete



steam-studio, 25. februar 2012 berlin

naama golan - trompete

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Atelier neuer Musik
DLF, Juli 2018

Musik der Gegenwart
RBB, April 2018


Eres Holz: die MACH-Reihe für Solostücke

»MACH ist der Imperativ von machen, eine Form der Aufforderung, Befehl oder Einladung«, schreibt Eres Holz in einer kurzen Einführung zu MACH, und er präzisiert: »MACH ist eine Art Einladung, das zu machen, was nicht trivial ist«.
Es ist in der Tat keineswegs trivial, was Eres Holz seinem Soloinstrumentalisten aufgibt. Zum einen handelt es sich um ein hochvirtuoses Stück. Zum anderen folgt Eres Holz hier auch formal einem komplexen Plan.
MACH, so Holz, »folgt der Idee formaler und lokaler Differenzen. Die Kontraste zwischen den musikalischen Objekten (lokal) und den Teilen (global) ermöglichen eine hierarchische Organisation erkennbarer musikalischer Beziehungen. Die hierarchische Organisation war nicht im Interesse einer komplexen oder abstrakten Konstruktion gedacht, sondern sie verleiht dem Ganzen einen rhetorischen Charakter.«

Im OEuvre von Eres Holz taucht der Titel MACH gleich mehrfach auf. Es gibt (bisher) vier verschiedene Versionen, für Trompete, Klavier, Klarinette und Orgel. Die Fassung...«


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Rainer Pöllmann

Ultraschall: Festival für zeitgenössische Musik, Deutschlandradio Kultur

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Berlin 2018

Ultraschall Berlin 2018: Kritik

Gar nicht so unähnlich gebärdet sich ERES HOLZ‘ locker gefügtes MACH (2011) für Trompete solo, das Markus Schwind geradlinig entfaltet. Schwinds Trompetenklang ist haptisch, klar und schartig. Die Virtuosität ist zugunsten motivischer Konzentration eingedämmt und lebt u.a. von Echowirkungen. Der Redegestus ist sachlich beschwörend, so wie in Schakalkopf des gleichen Komponisten der beruhigte Spätstil Schönbergs geheimnisvoll weiterlebt. Kurz: MACH ist sehr hörenswert.


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Anton Schlatz

Ultraschall: Festival für zeitgenössische Musik, Deutschlandradio Kultur

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Berlin 2018